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Stentimplantation

Stentimplantation

Stentimplantation

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Bei bedeutsamen Engstellen der Herzkranzgefäße (Stenosen) wird in aller Regel ein Stent implantiert. Hierbei handelt es sich um ein feines Drahtgeflecht von zirca 1 – 2 cm Länge und einem Durchmesser zwischen zirca 2,5 – 4 mm. Nach einem diagnostischen Herzkatheter wird das eingeengte Herzkranzgefäß nochmals mit einem etwas kräftigeren anderen Katheter aufgesucht. Ein feiner Draht wird durch die Stenose in den dahinter liegenden Gefäßabschnitt vorsichtig eingebracht. Der Draht dient dann dem Stentballon als Schiene, so gleitet dieser auf dem Draht bis zur Engstelle und wird dort unter Röntgenkontrolle mit hohem Druck aufgeblasen (meist mindestens 10 bar). Bei sehr hochgradigen Engstellen muß häufig zunächst eine Ballonaufweitung stattfinden, bevor ein Stent eingeführt werden kann.

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