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Angiografie der Nierenarterien

Angiografie der Nierenarterien

Bluthochdruck (Hypertonus) ist eine häufige Diagnose. Ist der Blutdruck nur schwer einstellbar, empfehlen wir, eine sogenannte „sekundäre Ursache“ der Erkrankung auszuschließen. Da in diesem Zusammenhang Veränderungen der Nierengefäße (z.B. Einengungen, sogenannte Stenosen) oder der Nieren / Nebennieren häufig sind, erfordert dies eine Untersuchung der Nieren und deren Gefäßversorgung.

Die Gefäßdarstellung mittels MRT ermöglicht ein ganzes Bündel von Untersuchungen in einem Untersuchungsgang ohne Anwendung von Röntgenstrahlen.

MR-Angiografie der Bauchaorta und der Nierenarterien mit gadolinium basiertem Kontrastmittel (gKM).
Nierenperfusion durch dynamische Messung der KM-Anreicherung.
Ausscheidungsurogramm durch Spätaufnahmen.
Darstellung des Nierenparenchyms.
Darstellung perirenaler Strukturen (Nebennieren, Lymphknoten etc.).

Zu diesem Untersuchungsprogramm ist lediglich eine Hochdruckinfusion in eine Armvene mit etwa 15 - 20 ml Kontrastmittel erforderlich. Teilaspekte der Untersuchung können alternativ auch durch eine farbkodierte Duplexsonografie der Nierenarterien abgebildet werden.